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Ein kleiner Platz in der historischen Altstadt, ringsherum charaktervolle Häuser und einige knorrige Linden, in der Mitte, direkt vor der Nikolaikirche: ein einfacher Brunnen.

Im Kirchhöfle wagen am 1. Mai 1877 Julius Baier und Andreas Schneider den Schritt in die Selbstständigkeit und übernehmen von ihrem ehemaligen Chef Gustav Ziegler eine Großhandlung für Papier-, Schreib- und Kurzwaren. 1879 stirbt Julius Baier, an seine Stelle tritt Richard Mayer als Finanzchef und Kapitalgeber. Als die Unternehmer kurz entschlossen 1881 zwei Rollenliniermaschinen kauften, war aus der Großhandlung ein Hersteller geworden. Schon bald bringen Baier & Schneider die ersten Geschäftsblöcke, Schreib- und Schulhefte auf den Markt.

BRUNNEN Historie
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   1893 ist die Firma bereits auf etwa 80 Beschäftigte angewachsen. In der Wollhausstraße, draußen am östlichen Stadtrand, entsteht deshalb ein stattlicher Bau, in dem Kontor, Druckerei, Buchbinderei und die verschiedenen Lager erstmals unter einem Dach Platz finden. Und als die Gründerväter ein Jahr später nach einem Markennamen für die Firma suchen, haben sie noch den alten Brunnen am Kirchhöfle vor Augen - ein passendes Symbol für das aufstrebende Unternehmen.


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