
Der Erfolg des Lernens hängt davon ab, wie gut Ihr Kind das Lernen organisiert: Liegen die Lernutensilien durcheinander auf dem Arbeitsplatz oder sind sie in Ordner oder Stehsammler nach Fächern sortiert?
Merkt Ihr Sprössling sich die Hausaufgaben im Kopf oder schreibt es sie in ein Hausaufgabenheft?
Erledigt es die Hausaufgaben, wann es gerade passt und wie sie gerade kommen oder denkt es über Zeitpunkt und Reihenfolge nach?
In der Grundschule sind die Fächer und Schulbücher noch zu überschauen und oftmals geben die Lehrer Zettel mit den Hausaufgaben mit nach Hause. In der weiterführenden Schule wird erwartet, dass die Schüler ihr Lernen selbst organisieren. Die Bücher und Unterlagen für die verschiedenen Fächer stapeln sich. Leider gilt auch hier: Was Hänschen nicht lernt… - Kinder, die sich in der Grundschule nicht an organisiertes Lernen gewöhnt haben, tun sich in der weiterführenden Schule schwer. Hier haben Sie eine gute Chance, wichtige Grundlagen zu legen, auch wenn das anfangs kleine Kämpfe bedeutet.
Immer am gleichen Ort lernen!
Grundsätzlich sollte es einen festen Lernplatz für Ihr Kind geben, an dem sich in Ordnern, Stehsammlern oder Ablagekörben alle Unterlagen für die verschiedenen Fächer befinden sowie fürs Lernen benötigte Materialien wie eine Pinnwand, eine Lernkartei etc.. Nur an diesem Platz sollten die Hausaufgaben erledigt werden. Ausnahmen sollten nur in besonderen Situationen erlaubt werden (Meerschweinchen gestorben, Krankheit, Familiäre Probleme – Situationen, in denen Ihr Kind Ihre Nähe als Sicherheit sucht!)
Hausaufgaben aufschreiben
Die Hausaufgaben sollten generell in der Schule in ein Hausaufgabenheft geschrieben werden. Am besten in ein vorgefertigtes Hausaufgabenheft (Abbildung Brunnen), bei dem die Wochentage eindruckt sind. Die Hausaufgaben sollten bei dem Wochentag eintragen werden, an dem der Lehrer sie aufgibt. Ggf. mit Hinweis, bis wann sie zu erledigen sind. Wenn der Lehrer keinen solchen Hinweis gibt, sollten Ihr Kind zu Hause – möglichst mit einem farbigen Stift – daneben schreiben, bis zu welchem Wochentag sie erledigt sein müssen, in der Regel bis zur nächsten Stunde.
Hausaufgaben planvoll erledigen
Es empfiehlt sich, diese Aufgaben zu Hause auf Karteikarten oder kleine Zettel zu übertragen – am besten sogar für jedes Fach eine andere Farbe. Diese Kärtchen sollten an eine Pinnwand gespickt werden, auf der die Wochentage stehen. Sie gehören zu dem Tag, an dem sie spätestens erledigt werden müssen. Erledigte Hausaufgaben können abgenommen und weggeworfen werden – eine Belohnung und eine kleine Pause. So behalten Ihr Kind und Sie den Überblick, was alles noch zu erledigen ist.
Wer sich an diese Vorgehensweise schon in den ersten Klassen gewöhnt, wird sie in der weiterführenden Schule automatisch anwenden. Und dann lassen sich leicht Kärtchen für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten einbinden. Dafür muss eben täglich geübt werden: Entweder werden die verschiedenen Themen auf mehrere Kärtchen geschrieben und auf die Tage verteilt oder es gibt für jeden Tag bis zur Prüfung oder Klassenarbeit ein Kärtchen mit der Aufschrift „Für Matheklausur üben“ u. ä.
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Hilfsmittel für die Lernplanung