Reiner Kerl

Buchbindermeister Maschinensaal, seit 2011 bei BRUNNEN

Ich fühle mich hier seit dem ersten Tag heimisch.

Sein Weg hat ihn erst auf Umwegen zu uns geführt: Reiner Kerl war schon 27 Jahre lang Buchbinder, bevor er sich bei BRUNNEN beworben hat. Jetzt arbeitet er bei uns als Abteilungsleiter im Maschinensaal und plant dort das Personal und die Belegung der Maschinen. Dabei scheint's auch mal etwas lauter zu werden: Zum Interview erscheint er mit orangefarbenen Ohrstöpseln, die ihm um den Hals baumeln.

Wir dachten immer, dass Buchbinder alte Männer sind, die einsam teure Kladden zusammenkleben – klär uns auf: Stimmt das Klischee vom Buchbinder Wanninger noch?

(Lacht.) Nein, schon lange nicht mehr. Kein professioneller Buchbinder sitzt bei Lampenschein im Keller. Heutzutage arbeiten Buchbinder (neue Berufsbezeichnung: Medientechnologie Druckverarbeitung) fast ausschließlich an Maschinen, oft sind das hochmoderne, komplexe und teure Anlagen und Einzelaggregate, welche eine fundierte Ausbildung und Fachwissen erfordern.

 

Nach 27 Jahren und mit einiger Erfahrung im Job: Was ist das Besondere an BRUNNEN?

Man sagt das so leicht, aber hier passt es wirklich: Das hier bei BRUNNEN ist eine Großfamilie. Ich fühl' mich hier seit dem ersten Tag heimisch. Das Unternehmen ist sehr renommiert, hat eine jahrzehntelange Tradition, eine breite Produktpalette mit hochwertigen anspruchsvollen Artikeln. Das finde ich toll. Ich hatte in meinen ersten acht Monaten noch nicht die Gelegenheit, an allzu vielen Festen teilzunehmen, aber beim Treppenfest vor dem Kantinengebäude im Sommer durfte ich dabei sein. Das war ein Fest mit super Wetter, guter Musik, deftigem Essen und vielen richtig guten Gesprächen. Das Beste daran war: Alles war bunt gemischt, ohne Berührungsängste hat sich jeder mit jedem unterhalten können. Ein rundum gelungenes Familienfest.

Und was reizt Dich bisher an Deiner Arbeit?

Mein Betätigungsfeld ist dermaßen interessant und abwechslungsreich - kein Tag ist wie der andere. Und ich finde es klasse, dass der Spagat zwischen dem Menschen und der Handarbeit auf der einen Seite und der Technik mit den schnell laufenden Produktionsanlagen auf der anderen Seite sehr gut gelingt und gesteuert werden kann. Wenn das alles funktioniert und zusammenspielt, ist das einfach ein schönes Gefühl. Der Lohn unserer Arbeit.

Noch eine kleine Anmerkung: Auch wenn der Mann im Maschinensaal eine echte Autorität ist - uns hat er für dieses Interview das Du angeboten.

 

Collegeblöcke in der Produktion.

Bei BRUNNEN ist es wie in einer Großfamilie.

Mehr über uns