Ramona Wanie

Medientechnologin Druck, seit 2017 bei BRUNNEN

„Drei Jahre bei uns sind keine lange Zeit“. Mit ihrem wachen, frischen Blick auf die Abläufe ist Ramona Wanie angesehene Lean-Ansprechpartnerin für Verbesserungen. Dass sie dabei mit Fingerspitzengefühl vorgehen und gleichzeitig tatkräftig anpacken muss, weiß sie auch aus ihrem Job als Medientechnologin. Ihr Anliegen: Mit Kommunikation und Zwischenmenschlichkeit auch am Arbeitsplatz das Miteinander angenehmer gestalten. Für sie ist dies – Motivation pur.

    „Probleme sind Schätze, die wir positiv betrachten und nutzen.“

    Hin- und hergerissen zwischen einer Ausbildung zur Mediengestalterin oder Medientechnologin Druck entschied sich Ramona Wanie für den praktischeren Weg: Druck. Aufgewachsen in einem 500-Einwohner-Dorf in Rheinland-Pfalz, bewarb sie sich 2017 bei uns. Die bekannte Marke BRUNNEN reizte sie. Prompt folgten ein Rückruf ihres jetzigen Meisters, ein persönliches Gespräch, ein Praktikum und der Umzug ins rund 300 Kilometer entfernte Heilbronn. Nur zweieinhalb Jahre später hatte sie ihren Abschluss und die Festanstellung in der Tasche. „Anfangs war vor allem der Dialekt schwierig. Ich musste sehr oft nachfragen, weil ich die Kollegen nicht verstanden habe. Aber ich habe mich ganz gut eingelebt.“ Schon in der Ausbildung durfte sie hauptsächlich selbstständig mit der Anicolor drucken. „Meine Maschine“ nennt Ramona Wanie liebevoll diese Offsetdruckmaschine für kleinere Formate und Auflagen. Vor allem Deckblätter für College-Blöcke, aber auch Heftumschläge und Kalender-Deckblätter druckt sie. Besonderen Spaß macht ihr, „dass es Ergebnisse zum Anfassen sind. Und es ist sehr abwechslungsreich. Man lernt verschiedene Maschinen kennen und erlebt die Abläufe von der Vorstufe bis zur Weiterverarbeitung“.

      Den Lean-Gedanken leben

      Am spannendsten aber findet sie ihre Arbeit als Multiplikatorin im Lean Team. „Mit dabei sind Kolleginnen und Kollegen aus vielen Bereichen, wie Produktion, Logistik und Weiterverarbeitung. Zum Beispiel haben wir im Maschinensaal geschaut, was man einfacher und besser machen kann, wo sich beispielsweise Wege und Rüstzeiten verkürzen lassen. Die Arbeit soll mit Lean leichter werden.“ Dabei stellt sie oft fest, dass vieles eine Kommunikationsfrage von einer Abteilung zur nächsten ist. Informationen zu Aufträgen inklusive. Gerne findet Ramona Wanie heraus, welche Themen sich in den letzten Jahren so angestaut haben und bis jetzt nicht wirklich angesprochen wurden. „Man kann nicht von heute auf morgen alles verändern oder verbessern. Aber man kann es ansprechen. Ich finde das sogar ganz wichtig, wenn irgendwas drückt.“ Gerne kommen die Kolleginnen und Kollegen mit Problemen auf Ramona Wanie zu. Dann prüft sie mit dem Lean Team, welche Veränderungen sich wie anstoßen lassen. Und wenn es nur ein Farbdosen-Regal an einer geschickteren Position ist. „Probleme sind Schätze, die wir positiv betrachten und nutzen.“ Selbst dann – oder noch besser – gerade dann, wenn es heißt, das haben wir schon immer so gemacht. Auch hier kommt es eben auf den konstruktiven Austausch an.

       

        Hintergründe herausfinden

        „Ich fühle mich mega wohl hier und mag das, was ich hier mache. Sogar privat betrachte ich Probleme jetzt als Schätze und suche objektiv nach der Ursache.“ Den Dingen auf den Grund zu gehen, ist ganz ihrs. Beispielsweise wenn sich die leidenschaftliche Hobby-Fotografin das spannendste Motiv heranzoomt. Oder wenn sie in Büchern schmökert, die sich damit auseinandersetzen, was die Menschen in ihrem Innersten bewegt.

         

         

          Mehr über uns

          Ralf Wagner

          Von der Pike auf hat Ralf Wagner Produktionstechnik gelernt. Bei uns leitet er kompetent und vorausschauend die Produktion. Ein Job zwischen Büro und dem komplexen Produktionsbetrieb. Denn direkte Kontakte und Gespräche sind ihm wichtig. Sein Markenzeichen: Offenheit. Für sich und sein Produktionsteam in Heilbronn wie auch in der Buchdeckenherstellung in Teichröda schätzt er den Gestaltungsspielraum und die kurzen Entscheidungswege des familiengeführten Unternehmens.

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          Philipp Schlund

          Zahlen, Zahlen, Zahlen … für Philipp Schlund eine alles andere als trockene Materie. Nach seinem dualen Studium bei uns hat er innerhalb kurzer Zeit eine leitende Position übernommen. Er und sein Team liefern das Zahlenmaterial, anhand dessen die Schneider Gruppe wichtige Entscheidungen trifft. Viel Verantwortung also. Aber die trägt er gerne, weil im Team klasse Kolleginnen und Kollegen ihre wertvollen Fähigkeiten einbringen.

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          Arbenita Sulejmani

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          Isabel Reichert

          Wohin sollte die berufliche Reise ihres Lebens gehen? Isabel Reichert hat sich für ein B.A.-Studium entschieden und damit auf das für sie richtige Pferd gesetzt. Ganz besonders bei uns, weil sie sich nicht vorstellen kann, dass man ihr woanders so früh die Verantwortung für ein wichtiges IT-Logistik-Projekt übergeben hätte. Mit Sportsgeist, Elan und Spaß meistert sie die täglichen Herausforderungen. Insbesondere schätzt sie das familiäre Klima, in dem man keine Nummer ist, sondern persönlich wertgeschätzt wird.

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